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Kopfhautkühlung für Krebs-Chemotherapie Patienten

Kopfhautkühlung für Krebs-Chemotherapie Patienten

Haarverlust während einer Chemotherapie belastet PatientInnen enorm. Seit ca. 20 Jahren laufen Versuche, wie trotz einer Chemotherapie, mittels Kühlen der Kopfhaut, die Haare erhalten werden können.

Hazivar Rainer (ORF)
Haarasufall ist eine gefürchtete Nebenwirkung der Chemotherapie. Vor allem macht er dir Krankheit sichtbar und damit für viele noch unangenehmer. Am Wiener AKH hatten die Ärzte jetzt aber eine einfach genial Idee – eine Kühlkappe kann gegen Haarausfall helfen.

Weiss Elke (ORF)
Sabine Jurjans hat Krebs. Ihre Haare wird sie trotz Chemotherapie behalten, möglich machst das diese Kühlhaube. Die Kappe besteht aus Zwei Teilen.

Durch die Silikonhülle im Inneren wird Kühlflüssigkeit gepumpt und constant auf 18 Grad Celsius gehalten. Das bewirkt, dass sich die Blutgefäße in der Kopfhaut verengen und zellschädigende Medikamente nicht bis zu den Haarfolikeln vordringen können. Eine STunde vor dem Start der Chemotherapie beginnt die Kühlung und endet ein bis drei Stunden danach. Erste Beobachtungen sind vielversprechend.

Gnant Michael (AKH Wien)
Ich bin schon mal sher froh darüber, dass die ersten Ergebnisse eingetlich zeigen, dass bei 85 Prozent der Versuche das letzlich erfolgreich ist.

Weiss Elke (ORF)
Nicht zeigen müssen, dass man krank ist, macht einen großen Unterschied.

Frank Natalija (AKH Wien)
Ich habe schon nicht ein Mal erlebt, dass die Patientinnen darauf auf die bejahende Frage, ob sie Haare verlieren werden, dann sich entschieden haben, keine Chemotherapie machen zu lassen.

Weiss Elke (ORF)
Die Kühlkappe wird bereits in mehreren österreichischen Krankenhäusern als Pilotprojekt angeboten. Wie diese Bahndlung künftig finanziert wird, ist derzeit aber noch offen.


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